Erschöpfung - Die Lebensgeister neu entfachen!
Man sagt, der brennende Baum der Bibel sei ein Rosmarinstrauch gewesen.
Ob das stimmt?
In jedem Fall ist es ein sehr schönes Bild für eine Heilpflanze, die innerlich wärmt und anregt wie keine andere.
Sie weckt die Lebensgeister, wenn der Blutdruck streikt, man schlapp, erschöpft, müde und krank ist.
Obwohl Rosmarin aus dem Mittelmeerraum stammt, findet er in den Schriften zur Medizin der Antike nur wenig Erwähnung.
Erst etwa ab dem Mittelalter spielte der Rosmarin als Arzneipflanze eine größere Rolle und wird gegen Erschöpfung und Schmerzen eingesetzt.
Im Laufe der Geschichte wurde sie immer beliebter und bis in die jüngste Zeit als Aromatikum, das heißt als Anregungs- und Stärkungsmittel, gepriesen.
Als kräftigendes und jung erhaltendes Mittel wurde sie insbesondere bei Schwächezuständen verabreicht, hier vor allem auch jungen Frauen mit niedrigem Blutdruck und Neigung zur Ohnmacht.
Die Rosmarinblätter enthalten vor allem ätherisches Öl, daneben Bitterstoffe und die sogenannten Lamiaceen-Gerbstoffe mit der nach dem Rosmarin bezeichneten Rosmarinsäure.
Diese Inhaltsstoffe stärken die Durchblutung des Herzes und wirken anregend auf das zentrale Nervensystem – sprich: direkt auf Gehirn und Rückenmark.
Im Magen-Darm-Bereich wirkt Rosmarin krampflösend und verdauungsfördernd.
Zudem fördern die Pflanzenbestandteile leicht die Durchblutung.
Faszinierend, wie vielseitig Heilpflanzen einzusetzen sind - wenn es richtig gemacht wird!
Doch das kannst du lernen 🥳
Auch ohne medizinische Vorkenntnisse.
Viel Feude mit dieser Episode!
Natascha