was du vor dem Teemischen wissen solltest
Teemischen ist ein zentrales Werkzeug der Phytotherapie und folgt klaren, nachvollziehbaren Prinzipien. Eine wirksame Teerezeptur entsteht nicht durch das zufällige Zusammenstellen möglichst vieler Pflanzen, sondern durch eine bewusste Auswahl mit klarem Ziel. Ausgangspunkt ist immer das Beschwerdebild beziehungsweise der Funktionskreis, der behandelt werden soll.
Jede Teemischung braucht eine innere Struktur. Heilpflanzen übernehmen dabei unterschiedliche Rollen, etwa als Basismittel mit Hauptwirkung, als Begleitmittel zur Unterstützung, als Geschmacksverbesserer oder als ausgleichende Füllmittel. Welche Rolle eine Pflanze einnimmt, ist nicht festgelegt, sondern abhängig vom Anwendungskontext, der Dosierung und der Kombination mit anderen Pflanzen.
Entscheidend ist nicht, eine vermeintlich „richtige“ Mischung zu finden, sondern eine Rezeptur logisch, wirksam und verantwortungsvoll aufzubauen. Weniger Pflanzen mit klarer Funktion führen in der Regel zu einer besseren Wirkung als überladene Mischungen. Teemischen bedeutet daher vor allem: denken, begründen und gezielt kombinieren.
Genau dazu erhältst du in dieser Episode einen Einblick!
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